Trockenheit im Rhein-Erft-Kreis: Wälder und Felder unter Stress
Stand: 27. Juli 2026 · Fehler entdeckt? Hinweis senden
Hitze, kein Niederschlag — der Rhein-Erft-Kreis kämpft mit den Folgen einer anhaltenden Trockenheit. In 20 Zentimetern Bodentiefe herrscht extrem trockenes Klima, in 60 Zentimetern leichter Trockenstress. Revierförster hoffen auf anhaltenden Regen, Landwirte kämpfen mit steigenden Bewässerungskosten.
Was der Erftverband meldet
Der Erftverband verzeichnet sinkende Pegelstände an Bächen und Gräben im gesamten Kreisgebiet. Niedrige Wasserstände, warmes Wasser und weniger Sauerstoff setzen die Gewässer unter Stress. Deshalb gilt im Rhein-Erft-Kreis inzwischen ein generelles Wasserentnahmeverbot aus kleinen Gewässern — bis zum 31. Oktober 2026.
Brandgefahr erhöht
Der Deutsche Wetterdienst hat für den Rhein-Erft-Kreis eine erhöhte Gefahr von Wald-, Feld- und Vegetationsbränden gemeldet. Die anhaltende Trockenheit führt dazu, dass Felder und Böschungen besonders gefährdet sind. Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung, achtsam zu sein und keine offenen Feuer im Freien zu entzünden.
Was Bürger tun können
Der Erftverband appelliert an alle Bürger, Wasser bewusst zu nutzen. Gartenbewässerung sollte auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden beschränkt werden. Wer in der Nähe von Wäldern oder Feldern wohnt, sollte auf Rauchen und offenes Feuer verzichten. Auch Grillplätze in Wäldern sind derzeit gesperrt.
Ausblick
Meteorologen rechnen in den kommenden Tagen mit Temperaturen über 30 Grad. Niederschlag ist kaum in Sicht. Der Erftverband empfiehlt, die aktuellen Pegelstände auf seiner Website zu verfolgen und Wasserverbrauch einzuschränken, wo möglich.

