Tag des offenen Denkmals: Mehr als 350 Orte öffnen am Sonntag
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KulturQuelle: DIE ZEIT / dpa

Tag des offenen Denkmals: Mehr als 350 Orte öffnen am Sonntag

Der Denkmaltag öffnet am Sonntag historische Orte und zeigt, wie Infrastruktur Regionen bis heute prägt.

Die Details

  • Aktionstag am 13. September 2026
  • Mehr als 350 Orte angekündigt
  • Motto „Netzwerke: Denkmale und Infrastruktur“

Am Sonntag, 13. September, öffnen in Deutschland wieder zahlreiche historische Orte ihre Türen. Zum Tag des offenen Denkmals sind nach Angaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mehr als 350 Orte angekündigt. Das Motto lautet in diesem Jahr „Netzwerke: Denkmale und Infrastruktur“.

Geschichte wird zugänglich

Im Mittelpunkt stehen Bauwerke, die Menschen, Orte und Regionen miteinander verbinden oder versorgen. Dazu zählen Kirchen, Brücken, Burgen, ehemalige Industrieanlagen und technische Denkmale. Viele dieser Orte sind im Alltag geschlossen oder nur eingeschränkt zugänglich.

Zum Programm gehören Führungen, Ausstellungen, Vorträge und Gespräche. Der Aktionstag macht damit nicht nur einzelne Gebäude sichtbar. Er erklärt auch, warum ein Ort entstanden ist, welche Wege dort zusammenliefen und wie Infrastruktur das Leben früher geprägt hat.

Ein bundesweiter Aktionstag

Der Tag des offenen Denkmals findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September statt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert ihn bundesweit seit 1993. Das Angebot reicht von römischen Brennöfen bis zu Anlagen der Industriegeschichte. Die konkreten Öffnungszeiten und Anmeldehinweise unterscheiden sich je nach Veranstaltungsort.

Wer teilnehmen möchte, sollte deshalb vor dem Besuch das offizielle Programm prüfen. Manche Führungen haben nur wenige Plätze. Andere Angebote sind kostenfrei und ohne Anmeldung zugänglich. Auch kurzfristige Änderungen können vorkommen.

Was das Thema mit der Region zu tun hat

Der Blick auf Infrastruktur passt besonders gut zu einer Region wie dem Rheinland. Straßen, Bahnlinien, Flüsse, ehemalige Produktionsstandorte und historische Ortskerne erzählen, wie sich Städte entwickelt haben. Auch im Rhein-Erft-Kreis liegen solche Spuren oft nicht in einem einzigen großen Museum, sondern verteilt über viele Ortsteile.

Der Aktionstag lädt dazu ein, die Umgebung mit einem anderen Blick zu sehen. Ein altes Tor, eine Brücke oder eine technische Anlage ist dann nicht bloß Kulisse. Sie wird zum Beleg dafür, wie Menschen gewohnt, gearbeitet und sich miteinander verbunden haben.

Praktischer Tipp für Sonntag

Das vollständige Programm ist über die offizielle Website zum Tag des offenen Denkmals abrufbar. Dort lassen sich Orte nach Region und Thema suchen. Für Familien lohnt ein Blick auf kurze Führungen und Mitmachangebote. Wer fotografieren möchte, sollte Rücksicht auf laufende Veranstaltungen und private Bereiche nehmen.

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