Jeder fuenfte Neuwagen faehrt elektrisch: EU-Trend erreicht NRW
Stand: 24. Juni 2026 · Fehler entdeckt? Hinweis senden
In der EU faehrt inzwischen jeder fuenfte neu zugelassene Pkw rein elektrisch — ein Meilenstein fuer die Mobilitaetswende.
Die Details
- ›20 Prozent Marktanteil fuer E-Autos bei EU-Neuzulassungen
- ›NRW baut Ladenetz weiter aus
- ›Kaufpraemien in anderen EU-Laendern treiben Nachfrage
In der Europaeischen Union faehrt inzwischen jeder fuenfte neu zugelassene Pkw rein elektrisch. Das ist ein Meilenstein fuer die Mobilitaetswende — und hat direkte Auswirkungen auf Haendler, Pendler und die Ladeinfrastruktur im Rhein-Erft-Kreis.
20 Prozent Marktanteil erstmals erreicht
Erstmals hat der Anteil der Elektrofahrzeuge bei den Neuzulassungen in der EU die 20-Prozent-Marke ueberschritten. Besonders starke Treiber sind Norwegen, die Niederlande und Frankreich, wo staatliche Kaufpraemien und guenstige Steuern die Nachfrage pushen. Deutschland liegt unter dem EU-Schnitt — aber der Abstand wird kleiner.
Ladenetz im Rhein-Erft-Kreis waechst
Im Rhein-Erft-Kreis hat sich die Ladeinfrastruktur in den vergangenen zwei Jahren spuerbar verbessert. Groessere Parkplaetze in Erftstadt, Kerpen und Bergheim sind inzwischen mit Schnellladepunkten ausgestattet. Der Ausbau geht weiter — bis 2030 soll die Ladestellendichte verdoppelt werden.
Was das fuer Autokaeuffer bedeutet
Wer gerade ueberlegt, einen neuen Wagen zu kaufen, findet inzwischen eine deutlich groessere Auswahl an E-Autos in allen Preisklassen. Guenstige Modelle ab 20.000 Euro sind verbreitet. Experten empfehlen, vor dem Kauf die Foerdermoeglichkeiten ueber bafa.de zu pruefen — auch wenn der Bundeszuschuss ausgelaufen ist, gibt es teils Landesfoerderung und Haendlerrabatte.
Kritik an fehlenden Anreizen
Verbraucherorganisationen und Automobilindustrie kritisieren gleichermassen das Fehlen staatlicher Anreize in Deutschland. Ohne Kaufpraemie und mit hohen Strompreisen bleibt der Wechsel zur E-Mobilitaet fuer viele Haushalte ein Rechenexempel — das oft nicht aufgeht.
