Frauenbeirat Erftstadt tagt am 4. November: Gleichstellungsplan, Rote Bank, K.-o.-Tropfen
Stand: 2. November 2026 · Fehler entdeckt? Hinweis senden
Der Frauenbeirat legt am 4. November den Gleichstellungsplan bis 2031 vor und berät über Sicherheit und Gewaltschutz in Erftstadt.
Die Details
- ›Vierte Sitzung des Frauenbeirats am Mittwoch, 4. November 2026, 18 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses am Holzdamm 10, öffentlich
- ›Ab 17.30 Uhr Vorstellung des Projekts „Save Space“ der Abels Apotheke und von Jessica Lehmann als Kinderschutzbeauftragte
- ›Neun Tagesordnungspunkte, darunter der Gleichstellungsplan 2027 bis 2031, eine große Rote Bank für die Hochschule des Bundes, die Europäische Charta und das Thema K.-o.-Tropfen
Der Frauenbeirat der Stadt Erftstadt kommt am Mittwoch, 4. November, zu seiner vierten Sitzung zusammen. Beginn ist um 18 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses am Holzdamm 10. Wer zuhören möchte, kann kommen: Die Sitzung ist öffentlich, ein Ticket braucht niemand.
Schon eine halbe Stunde vorher gibt es zwei Vorstellungen. Laura Abels präsentiert das Projekt „Save Space“ der Abels Apotheke. Danach stellt sich Jessica Lehmann als Kinderschutzbeauftragte vor.
Der Gleichstellungsplan bis 2031
Der gewichtigste Punkt der Tagesordnung ist TOP 3: der Gleichstellungsplan 2027 bis 2031. Ein solcher Plan ist für öffentliche Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen Pflicht. Er legt fest, wie der Anteil von Frauen in Führungspositionen steigen soll, wo es Nachholbedarf gibt und welche Maßnahmen in den kommenden fünf Jahren greifen sollen.
Für die Stadtverwaltung ist das kein Papier für die Schublade. Der Plan ist der Maßstab, an dem sich Beförderungen und Stellenbesetzungen messen lassen müssen. Der Beirat bekommt ihn am Mittwoch zum ersten Mal zu sehen und kann dazu Stellung nehmen.
Rote Bank, Charta, K.-o.-Tropfen
Mehrere weitere Punkte drehen sich um Öffentlichkeit und Sicherheit. TOP 5 behandelt eine große Rote Bank für die Hochschule des Bundes. Rote Bänke stehen in vielen Städten als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen, oft mit einer Plakette und einer Telefonnummer für Betroffene.
TOP 6 nimmt die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene in den Blick. Was der Beirat dazu berät, geht aus der Einladung nicht hervor. TOP 7 widmet sich den K.-o.-Tropfen. Gemeint sind Getränke, denen heimlich Betäubungsmittel zugesetzt wurden. Betroffene werden schwindelig, sie verlieren das Bewusstsein. Aufklärung hilft, im Zweifel kein Getränk unbeaufsichtigt zu lassen und im Ernstfall sofort den Notruf zu wählen.
Flyer, Internetauftritt und zwei Veranstaltungen
Nach den Berichten der Vorsitzenden Sandra Durmaz und der Gleichstellungsbeauftragten (TOP 1) sowie aus den Gremien (TOP 2) geht es um die Außendarstellung. TOP 4 stellt einen neuen Flyer vor, TOP 8 den Auftritt des Beirats auf der Internetseite der Stadt Erftstadt.
Zum Schluss bereitet der Beirat zwei Veranstaltungen vor: am 25. und am 28. November (TOP 9). Details dazu stehen noch nicht in der Einladung.
Beirat statt Entscheidung
Wichtig zu wissen: Der Frauenbeirat ist ein beratendes Gremium. Er fasst keine Beschlüsse, die die Stadt binden. Er prüft Vorlagen der Verwaltung aus der Sicht von Frauen und Mädchen, gibt Empfehlungen ab und bringt Themen auf die Tagesordnung, die sonst untergehen würden. Die Einladung zur Sitzung stammt vom 28. Oktober und trägt die Unterschrift der Vorsitzenden.
Wer nicht kommen kann, findet den Sitzungskalender und die Einladungen im Ratsinformationssystem der Stadt. Dort stehen auch die weiteren Termine der kommenden Wochen, darunter der Ausschuss für Stadtentwicklung am 17. November und der Ausschuss für Bildung am 25. November.
Quellen: Ratsinformationssystem der Stadt Erftstadt, Sitzungskalender und Einladung zur 4. Sitzung des Frauenbeirats vom 28. Oktober 2026. https://sdnetrim.kdvz-frechen.de/rim4490/termine



